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A

abschebbe

abgeschebbd, entspricht schöppen bzw. -schöpfen, im Sinne von Ohrfeige geben, mit der Hand schlagen „ich habb em e paar abgeschebbd“

abstrambele

abgestrambeld, entspricht abstrampeln, im Sinne von Abmühen, vergebens arbeiten, der Mißerfolg der Mühe wird mit ausgedrückt

adschee

Grußwort mit Betonung auf der zweiten Silbe, als Abschiedsgruß im vertrauten Umgang, vom französischen „á dieu“ für: Gottbefohlen. Kommt in Abwandlungen auch im Badischen (adje) und im Rheinischen (adjüs) vor. Das Wort ist seit 1600 bekannt und als Modewort aufgekommen

Äbbelkrotze

der, die Äbbelkrotze, gewöhnlich für Kerngehäuse des Apfels

Affegigges

Schimpfwort für: überheblicher Mensch, eitler Mensch

allee

gewöhnlich Befehlswort für: schnell, rasch. Abstammung aus dem Französischen

alleweil

Zeitadverb, gewöhnlich für: „jetzt“ in betonter Stellung sonst wird „ewe“ (=eben) angewendet, da „jetzt“ zu gebildet klingt. „alleweil hammers“

Allmoi

der, „Allmein“ für Egoist, bildlich „alles mein“

Ambos-Schisser

Spottname für Schlosser

Ambra

der, für: Verwirrung, Umstand. In Rheinhessen „amberasch“, will sagen, dass etwas mit viel mständlichkeit und Arbeit verbunden ist.

angauze

angegauzt, für: anbellen, übertragen auch: ausschimpfen „de Määster hot mich angegauzd, weil ich zu speed komme bin“

Angstschisser

der, vulgär für Feigling, Angsthase

Aschbes

der, meist für: Tand, Schund